3. Philharmonisches Konzert: Leipzig

Mittwoch, 11. Dezember 2019 - 20.00 Uhr, Konzerthaus Dortmund

Yang Yang, Dirigent | Benedetto Lupo, Klavier

Werke von Wagner, Schumann und Brahms

© Magdalena Spinn

Richard Wagner
Ouvertüre zu „Rienzi“

Robert Schumann
4. Sinfonie d-Moll op. 120

Johannes Brahms
1. Klavierkonzert d-Moll op. 15

Musik in Leipzig? Na klar, Johann Sebastian Bach! Sonst noch wer? Man vergisst gerne, dass der Wahl-Bayreuther Richard Wagner in Leipzig geboren wurde. Seine frühe Oper „Rienzi“ wird heute nur noch sehr selten gespielt, doch die Ouvertüre hat sich als erfolgreiches Konzertstück gehalten: Die Trompeten illustrieren den Freiheitskampf des römischen Volkes, und in einer großen Geigenkantilene
singt der tragische Titelheld sein Gebet.
Die beiden anderen Werke des Abends blieben in Leipzig zunächst unverstanden. Doch haben sie beide ihren Siegeszug rund um die Welt hier begonnen! Schumanns 4. Sinfonie verstand die Welt erst zwölf Jahre später bei einem Konzert in Düsseldorf. Dass Schumann kurz danach krank und verzweifelt in den Rhein sprang, hatte mit dem plötzlichen Erfolg der Sinfonie nichts zu tun. Aber der Brückensprung löste in seinem Ziehsohn Johannes Brahms einen Gefühlssturm aus, der sich im 1. Klavierkonzert widerspiegelt. Brahms erkannte irgendwann: „Ich habe keine Gewalt mehr über das Stück.“ Bei der Leipziger Premiere fiel das drängende Werk spektakulär durch, heute kann davon keine Rede mehr sein. Den Solopart übernimmt der Italiener Benedetto Lupo, der Ende der 1980er Jahre die renommiertesten Klavierpreise der Welt gewann und seitdem aus der Spitzenklasse der Pianisten nicht mehr wegzudenken ist.

 

19.15 Uhr Konzerteinführung

 

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Mo 09.12.2019, 18.30 Uhr - Öffentliche Probe

Karten zur öffentlichen Probe könnenSie mit Erscheinen des Monatsspielplansfür Dezember am Theater Dortmundbuchen. Keine Abendkasse!

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